Lasik – Hintergrund und Ablauf
Geschrieben von Admin | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die medizinische Begrifflichkeit Laser-in-situ-Keratomileusis (kurz: Lasik) bezeichnet ein Operationsverfahren, das der refraktiven Chirurgie zugeordnet wird und am Auge stattfindet. Hintergrund dieses operativen Eingriffs ist der, dass Gewebe in der Hornhaut des Auges abgetragen wird, wodurch die Krümmung der Hornhaut verändert wird. Dadurch wiederum ist es vielen Menschen möglich, ohne Kontaktlinsen oder Brille wieder scharf und klar sehen zu können, da eine Korrektur der Brechkraft erreicht wurde. Allerdings muss auch bedacht werden, dass Lasik ein Verfahren ist, welches am prinzipiell gesunden Auge Schaden anrichtet, da bei diesem Verfahren ein Schnitt in die Hornhaut und die Öffnung von eben diesem durchgeführt wird. Darüber hinaus ist wichtig zu wissen, dass eine Behandlung mittels Lasik– wie jeder operative Eingriff – ein gewisses Risiko birgt, allerdings ist dieses Risiko bei besagtem Verfahren höher als bei anderen ähnlichen Methoden, da der Eingriff in die Hornhaut verhältnismäßig tief im Gewebe stattfindet. Es sollten also vor einer Lasikbehandlung sorgfältig Risiken und Nutzen abgewogen werden.